Pferdeblog 2021 – Teil 13:

Wenn das Pferd fertig gesattelt und getrenst ist, führst Du es zum Reitplatz oder in die Reithalle.
Wusstest Du, dass es auch da viel zu beachten gibt, um Deine und die Sicherheit des Pferdes zu
gewährleisten?

Wichtig ist immer, dass Du darauf achtest beim Sattel die Steigbügel hochzuschieben und somit ein
Herunterrutschen zu verhindern. So kann das Pferd zum Beispiel nicht an einer Türklinke hängen
bleiben.

Du führst Dein Pferd, wie Du es schon gelernt hast, von der linken Seite. Dabei solltest Du die Zügel
über den Pferdehals nach unten nehmen. Deine rechte Hand nimmt die durch den Zeige- und
Mittelfinger geteilten Trensenzügel auf. Die Zügelenden legst Du doppelt zusammen in die rechte
Hand. Sie werden vom Daumen festgehalten (siehe Foto).

Hilfszügel befestigst Du erst auf dem Reitplatz, bevor du aufsteigst. Bei einem Vorderzeug ziehst Du die Zügel erst auf dem Reitplatz durch die Ringe.

In einer Abteilung mit mehreren Pferden musst Du zum Vordermann einen Sicherheitsabstand von etwa zwei Pferdelängen (5-6 Metern) halten.

Wie wendet man ein Pferd richtig? Du musst Dein Pferd immer rechtsherum wenden (also von dem Führenden weg). Dadurch kann es nicht passieren, dass das Pferd Dir in Deine Beine läuft. Mit Deiner rechten Hand führst Du das Pferd in die Wendung und Deine linke Hand hältst Du unterstützend auf Augenhöhe des Pferdes als Begrenzung.

Was solltest Du machen, wenn Dein Pferd nervös wird?

Versuche Dein Pferd mit einer tiefen, entspannten Stimme und der gehobenen linken Hand wieder auf Dich zu konzentrieren und zu beruhigen. Da Du das „Leittier“ bist, musst Du versuchen Deinem Pferd die Angst zu nehmen und ihm Sicherheit zu geben.

Good to know:

Stricke oder Zügel dürfen nie um Deine Hand gewickelt werden und Du solltest immer Handschuhe tragen, damit Du bei ruckartigen Bewegungen des Pferdes keine Verletzungen erleidest.

Wir sind gespannt wie das Führen bei Deiner nächsten Reitstunde klappt! 🙂

Dein Team Klein