Pferdelog 2021, Teil 11:

Pferd richtig satteln

Du fühlst Dich manchmal noch unsicher beim Satteln deines Pferdes, weil Du Angst hast etwas falsch zu machen?
Hier notieren wir Dir die wichtigsten Schritte noch einmal. Damit bist Du bestens vorbereitet für das nächste Mal, wenn du sattelst!

Wenn Du mit dem Putzen fertig bist, beginnst Du erst mit dem Satteln, bevor es an das Trensen geht.
Bevor du mit dem Satteln beginnst, kontrolliere noch einmal, ob die Steigbügel am unteren Riemen hochgezogen sind und der auf der rechten Seite eingeschnallte Sattelgurt über dem Sattel liegt.

  • Das Pferd immer von links aufsatteln
  • Den Sattel in Höhe des Widerristes auflegen und dann in Fellrichtung in die Sattellage schieben
  • Kontrolliere, ob die Schabracke an allen Stellen richtig unterm Sattel liegt und keine Falten wirft (das könnte Druckstellen verursachen)
  • Nimm jetzt den Sattelgurt herunter und kontrolliere auch da, dass es keine Falten gibt
  • Der Sattelgurt wird von der linken Seite leicht angegurtet
    (Achtung! Zu festes Angurten am Anfang kann bei dem Pferd Panik, auch Sattelzwang genannt, verursachen)
  • Bei richtiger Lage des Sattels liegt der Gurt etwa eine Handbreit hinter den Ellenbogenhöckern des Pferdes

Wann sollte der Gurt strammer gezogen werden?

Erst wenn der Sattel einige Minuten auf dem Pferderücken leicht angegurtet gelegen hat, das Pferd Schritt geführt wurde, wird er stufenweise etwas fester angezogen.

Woran erkennst Du, dass der Sattel richtig liegt?

Wenn…

  • Die Beweglichkeit der Schulter nicht eingeschränkt ist
  • Die Ellenbogenfreiheit nicht gestört wird
  • Widerristfreiheit gegeben ist
  • Die Sattelunterlage und der Gurt passend und faltenfrei liegen

Wichtig!!

Wenn Dir ein Pferd beim Satteln signalisiert, dass es sich unwohl fühlt und zum Beispiel die Ohren anlegt, sollte die Ursache für den Grund gefunden werden.

Wenn Du Dir noch immer unsicher bist, frag einfach Deinen Reitlehrer bei der nächsten Reitstunde

Und denke dran: Übung macht den Meister!

Dein Team Klein